Andrea Eitel

 

In vielen ihrer Bilder konzentriert sich das Thema „Ästhetik des Technischen“ in anderen eine „Ästhetik des Alltäglichen“. Die Künstlerin erwischt die Räume im Moment des Verlassenseins, die Gegenstände oder auch die Personen in den Bildern haben die Aura des Zurückgelassenen – die Zeit steht still. und man fragt sich unwillkürlich. „Was genau ist hier passiert.“
Das Dargestellte wird aus der Realität auf eine neue Ebene gehoben – es gewinnt eine größere Präsenz und hebt sich aus dem trivialen Alltäglichen in eine übergeordnete Bedeutsamkeit. Der Betrachter spürt diese Bedeutsamkeit, sie ergreift ihn und beunruhigt ihn im ersten Moment zugleich. Doch das Dargestellte ist nicht beunruhigend – im Gegenteil: beim genaueren Hinsehen vermittelt es eine tiefe Ruhe – man spürt, dass alles genau so ist, wie es sein soll.
Andrea Eitel nutzt die Technik des Realismus – ihre Werke sind vergleichbar mit der Malerei der Neuen Leipziger Schule – doch bei ihr ist das Dargestellte fern von jeder Gesellschaftskritik – über ihren Sujets liegt vielmehr eine mystische Entseeltheit, die dem Betrachter einen neuen Blickwinkel auf das vermeintlich Bekannte ermöglicht.
Quelle: DIE JÄGERIN GALERIE + CONCEPT STORE

 
BIOGRAFIE

Mitglied im Verein Bildender Künstler und Künstlerinnen Württembergs VBK
Mitglied im Bund Bildender Künstlerinnen Württembergs
lebt und arbeitet in Stuttgart

 
AUSSTELLUNGEN

2019Gruppenausstellung des Bundes Bildender Künstlerinnen
im Atelierhaus, Eugenstr. 17, Stuttgart

2018Mitgliederausstellung in der Freien Kunstschule Stuttgart

 
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