Curt Erhardt

 

Curt Ehrhardt wurde 1895 in Ziesar geboren. Nach dem Abitur am Saldern-Gymnasium, wo er mit dem Kunstlehrer Arnold Topp in Kontakt kam, und einem Besuch in der Berliner „Sturm“-Galerie beschloss er, Künstler zu werden. 1918 trat er der Berliner „Novembergruppe“ bei und beteiligte sich seit den 1920er Jahren an wichtigen Ausstellungen. Im Gegensatz zu Topp war Ehrhardt ein anthroposophisch orientierter Autodidakt, was seine dadaistische und fantastische Kunst prägte. Seine Ateliers hatte er in der Bauhofstraße 22. Und am Neustädtischen Markt 11. Ab 1933 galten seine Bilder als entartet. Nach dem Krieg geriet der Individualist auch mit der neuen Kunstdoktrin in Konflikt. Seit 1960 war er mit dem Nachwuchskünstler Jürgen Lutzens befreundet. Ehrhardt, der immer mehr unter Ausschluss der Öffentlichkeit malte und 1966 nach Hessen emigrierte, starb auch hier kaum wahrgenommen 1972.
Quelle: stadtbekannt.de

 
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