Daniel Boemle

 

Boemles zeichnerisches Flair zeichnete sich schon früh ab. Im Alter von 22 Jahren bezog er dann sein erstes Atelier in einem alten Bauernhaus nahe Bern. In dieser Zeit hatte Boemle eine Art Lehrer, seinen Nachbarn, den asketisch lebenden Kirchenfenster-Künstler Werner Schwarz.
Für die Moderatorenstelle bei DRS 3 hat Boemle sich 1988 angeblich beworben, als er „völlig abgebrannt“ war. In den Achtziger- und Neunzigerjahren gehörte Boemle zu den prägenden Radiomoderatoren und ist – neben Reeto von Gunten und François Mürner – eine der bekanntesten Radiolegenden des staatlichen Senders DRS 3. Seine künstlerische Aktivität trat in dieser Zeit in den Hintergrund. Boemle kündigte 1994 mit dem Ziel, wieder Maler zu sein.
Boemle war außerdem Resident-DJ in verschiedenen Clubs um Basel, wo – laut seinen eigenen Angaben – sein Geschmack für Funk und Jazz geschätzt worden sei. Er betätigte sich auch als Sänger und (künstlerischer) Fotograf.
Boemle hat viele Jahre an AIDS gelitten und entschied sich schließlich, mit Unterstützung einer Sterbehilfe-Organisation aus dem Leben zu scheiden.
Seit 2003 lebte er in Les Ponts-de-Martel im Neuenburger Jura, wo er auch beigesetzt ist.
Quelle: Wikipedia

 
BIOGRAFIE

1960geboren in Bern

2007gestorben in Les Ponts-de-Martel

 
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