Filipa César

 

Das Medium Film steht bei der 1975 in Porto geborenen Künstlerin Filipa César im Mittelpunkt ihrer Arbeiten. Die in den letzten Jahren weltweit beachteten Werke Césars beschäftigen sich mit der Beziehung zwischen dem bewegten Bild und dessen Wahrnehmung durch die Gesellschaft. Themen wie Erinnerung, Gedächtnis und deren Rezeption durch das Filmische, untersucht César unter anderem entlang historischer Ereignisse in ihrer Heimat Portugal Mitte der 1970er-Jahre wie beispielsweise das Ende der Salazar-Diktatur und die damit einhergehende Entkolonialisierung afrikanischer Besitzungen. Ihre Teilnahme an internationalen Grossausstellungen wie der Manifesta 8 2010 in Cartagena und der Biennale São Paulo zeichnen César als gefragte Vertreterin des Genres aus.
Quelle: Kunstmuseum St.Gallen

 
BIOGRAFIE

1975geboren in Porto, Portugal
lebt und arbeitet in Berlin

1996 – 1999Faculty of Arts in Porto and Lisbon

1999 - 2000Academy of Arts in Munich

2007 MA Art in Context, University of Arts, Berlin

 
AUSSTELLUNGEN

2018Second Yinchuan Biennale 2018

201012th Architecture Biennial, Venice
29th São Paulo Biennial
São Paulo and Manifesta 8, Cartagena

2009SF MOMA, San Francisco

2008International Triennale of Contemporary Art, Prague

2007Tate Modern
St. Gallen Museum

2006 CAG- Contemporary Art Gallery, Vancouver

2005Serralves Museum
Locarno International Film Festival

2004Kunsthalle Wien

20038. Istanbul Biennial

 
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