Giulio Beda

 

Sein Vater, Francesco Beda, war ein bekannter Historien- und Porträtmaler, der u. a. für Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sisi) tätig war. Schon früh zeigte sich Giulios, der im Atelier seines Vaters aufwuchs, künstlerische Begabung. Bereits im Alter von 13 Jahren ging er auf die Kunstakademie Venedig. Dort war sein Lehrer Guglielmo Ciardi.
Nach vier Jahren Studium kehrte er wieder in das väterliche Atelier zurück. Giulio Beda war 21 Jahre alt als sein Vater plötzlich und unerwartet starb. Er fasste den Entschluss nach Deutschland zu gehen, und zwar nach München, wo er die Malschule von Heinrich Knirr besuchte. Hier erfuhr der Künstler von den Bestrebungen der Freiluftmalerei in Dachau. Er beschloss 1907 in den Künstlerort an der Amper überzusiedeln, gründete eine Familie, und seine Kinder kamen hier zur Welt.
Giulio Beda war ein fleißiger Maler. Dabei ist ein Motiv dominierend: das sind seine großen, weiten, oft bewegten, oft in vielen Farben schwelgenden Himmel. Es handelt sich da zumeist um Breitbilder, bei denen höchstens das untere Drittel ein Stück Flachland und weite Ferne zeigt. Alles übrige im Bild gehört dem Himmel (Thiemann-Stoedtner 1981, S. 250). Carl Thiemann berichtete in seinen Erinnerungen eines Dachauer Malers, dass er oft den Malerkollegen in Gottes Freier Natur irgendwo arbeitend getroffen hat.
Quelle: Wikipedia

 
BIOGRAFIE

1879geboren in Triest

1954gestorben in Dachau

 
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