Hannes Forster

 

Die Arbeiten von Hannes Forster beschäftigen sich mit Phänomenen von Architekturen. Sie beziehen sich auf diese und sind nur in Verbindung mit der jeweiligen Architektur sinnvoll. So steht eine Arbeit immer im Kontext mit vorher Gebautem: entweder in geschichtlicher Form (Serie der Arbeiten zur Zeit), mit direkt räumlichem Bezug bzw. in Verbindung zur Architektur oder als Gegenstück zum Gebauten wie zum Beispiel als Konterkarierung von so genannten architektonischen Restflächen. Wie die Inhalte so sind dabei auch die Materialien eigentliche Baustoffe. Sie reichen von losem Sand über gemauerte Steine bis zu Klebe-Pseudo-Plastikklinkern und werden immer für die Situation passend ausgesucht. Die auf diese Weise entstehenden Arbeiten sind also keine solitären Werke, sondern bilden stets eine Einheit mit dem zu bespielenden Ort.
Quelle: Sculpturale Architektur

 
BIOGRAFIE

1955geboren in Tuttlingen

1979 - 1986Studium an der Hochschule der Künste, Berlin

1983Mitbegründung des Ausstellungsprojekts 'Halle Trapez' in Berlin-Wedding

1984Meisterschüler bei Professor Herbert Kaufmann
Mitbegründung des Ausstellungsprojekts 'Der Standort - Raum für lnstallationen' in Berlin-Schöneberg

 
AUSZEICHNUNGEN

2002Arbeitsstipendium des Landes Brandenburg

1997Stipendium Symposion Hofgut Hohenkarpfen

1996Kunstpreis der GrundkreditBank Berlin

1993Arbeitsstipendium des Berliner Senats

1989Arbeitsstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
Kunstpreis junger westen, Recklinghausen
Förderkoje art cologne

1988Märkisches Stipendium für Bildende Kunst, Lüdenscheid

1985Stipendium des Deutsch-Französischen Jugendwerks

1985 - 1987Stipendium zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses der Hochschule der Künste, Berlin

 
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