Jacob Becker

 

Nach den lithografischen Anfängen in Frankfurt widmete sich Becker zunächst romantisierenden Themen, unter anderem 1834 mit dem Bild Der Reiter und sein Liebchen nach einer Ballade von Ludwig Uhland. Unter dem Einfluss des mit ihm befreundeten Malers Adolf Schroedter und des ebenfalls in Düsseldorf tätigen Malers Rudolf Jordan wandte er sich anschließend der erzählenden Malerei zu, u. a. mit dem Gemälde Heimkehr eines Blinden mit seiner Tochter im Gewitter (1834). Der Erfolg seiner Komposition Landleute vom Gewitter erschreckt (1840) führte schließlich zu der Berufung an die Staedelschule in Frankfurt am Main. Hier entstanden Die betende Bauernfamilie, Die Märchenerzählerin, Der Rekrutenabschied und das Gegenstück Der heimkehrende Krieger, Die beiden Wildschützen, Der Liebesantrag, Die Schmollenden und Die Heimkehr vom Kirchgang. Als Porträtist schuf Becker Ölgemälde und Zeichnungen. Beckers Kompositionen sind häufig gekennzeichnet durch eng aufeinander bezogene und in nazarenischer Tradition aus dem Umriss entwickelte Personengruppen.
Quelle: Wikipedia

 
BIOGRAFIE

1810geboren in Dittelsheim bei Worms

1872gestorben in Frankfurt am Main

 
WERKE IN SAMMLUNGEN

Berlin, Nationalgalerie
Bonn, Rheinische Landesgalerie
Düsseldorf, Stadtmuseum
Frankfurt am Main, Historisches Museum
Frankfurt am Main, Städelsche Kunstsammlungen
Karlsruhe, Kunsthalle
Poznań, Nationalmuseum
Wiesbaden, Städtisches Museum.

 
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