Julius Exter

 

Julius Exter (* 20. September 1863 in Ludwigshafen am Rhein; † 16. Oktober 1939 in Übersee am Chiemsee; vollständiger Name Julius Leopold Bernhard Exter) war ein deutscher Maler und Bildhauer.
Exter gehörte zur Münchner Secession, die er 1892 mitbegründete. Zwei Jahre später schloss er sich der progressiven Freien Vereinigung der XXIV an. In dieser Zeit entstanden vor allem monumentale Gemälde mit religiösen und symbolistisch aufgefassten Themen, darunter Mutter und Kind (1893), das Triptychon Adam und Eva: Geburt – Versuchung – Verlorenes Paradies (1894) oder Es ist vollbracht! (1896) sowie zahlreiche Bildnisse, darunter das 1884/85 entstandene Porträt seines japanischen Studienkollegen und Freundes Harada Naojirō und sein Selbstbildnis. Von seinen Skulpturen waren 1895 DYO ANTROPOI – ein Menschenpaar und 1896 die Porträtbüste der Mutter in den Münchner Jahresausstellungen zu sehen. Eine Porträtbüste des Malers Karl Leipold, um 1900/1905 entstanden, erwarb die Bayerische Schlösserverwaltung. Um 1900 war Exter ein Vorkämpfer der modernen Malerei in München und galt nicht nur unter Kollegen als „Farbenfürst“.
Quelle: Wikipedia

 
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