Max Ackermann

 

Max Ackermann war ein deutscher Maler und Grafiker. Er war ein Schüler Adolf Hölzel und gilt als Wegbereiter der abstrakten Malerei.
Ackermann studierte an der Kunstschule in Weimar bei Henry van de Max Ackermann ist einer der prominentesten Mitbegründer der gegendstandsfreien Malerei nach dem Zweiten Weltkrieg. Unter dem prägenden Einfluss von Adolf Hölzel an der Stuttgarter Akademie erkennt Ackermann das Primat der Komposition über die Konstruktion sowie des metaphysischen Sinnbildes über das konkrete Abbild an. Er gelangt von seinen figurativen Anfängen, die sich bis in die 1930er Jahre halten, im Laufe eines Jahrzehntes zu immer freier werdenden Abstraktionen, sodass ab den 1940er Jahren komplett gegenstandslosen Kompositionen als überzeugende Bildfindungen entstehen. Unter den Künstlern, die vom Naziregime aufgrund ihrer nicht konformistischen Kunstauffassung „ausgeklinkt“ wurden, ist Max Ackermann einer der wenigen, dessen Schaffenskraft ungebrochen über sieben Jahrzehnte eine Brücke vom 19. bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert schlagen konnte.
Quelle: Galerie Schlichtenmaier

 
BIOGRAFIE

1887geboren in Berlin

1906Schüler bei Henry van de Velde und im Kunstgewerblichen Seminar in Weimar

1908 – 1909Studium an der Kunstakademie Dresden bei Richard Müller

1909Studium an der Kunstakademie München bei Franz von Stuck

1912Übersiedlung nach Stuttgart; Studium an der Stuttgarter Kunstakademie bei Richard Pötzelberger; Begegnung mit Adolf Hölzel und Auseinandersetzung mit dessen Theorien

1921Einrichtung einer „Lehrwerkstätte für neue Kunst" in Stuttgart

1926Studienreise nach Paris

1930Gründung Seminar für "Absolute Malerie" an der Volkshochschule Stuttgart

1936Seine Kunst wurde als "entartet" bezeichnet und er erhielt Lehr- und Ausstellungsverbot.
Er schloss sich dem Höri-Kreis an.
Umsiedelung nach Hornstaad am Bodensee.

1951wurde er Mitglied im Deutschen Künstlerbund

1953Seminar über Malerei und Architektur mit Hugo Häring und Kurt Leonhard

1957Verleihung des Professorentitel h.c. in Baden-Württemberg

1974Heirat der Johanna Strathomeyer, die er 1969 kennen lernte.

1975gestorben in Unterlengenhardt

 
AUSSTELLUNGEN

2017Max Ackermann: Der Motivsucher. Zeppelin Museum, Friedrichshafen

2013Max Ackermann. Die nie gezeigten Bilder 1905 - 1975, Kunsthaus Apolda, Apolda

2011Neue Sachlichkeit in Dresden. Malerei der Zwanziger Jahre von Dix bis Querner, Kunsthalle im Lipsius-Bau, Dresden

2008Max Ackermann, Blau - die Farbe der Sehnsucht, Volksbank Herrenberg

2004Die Suche nach dem Ganzen, Zeppelin Museum, Friedrichshafen

2003Ölbilder und Pastelle der 50er, 60er und 70er Jahre, Galerie Geiger, Konstanz

1998Ölbilder, Pastelle, Zeichnungen. Galerie Thomas, München

1995Bilder aus siebzig Jahren, Galerie Bayer, Bietigheim-Bissingen

1990Max Ackermann. Klang der Farbe - Spiel der Form, Galerie Neher, Essen

1987Zum 100. Geburtstag. Galerie der Stadt Stuttgart

1969Arbeiten der letzten drei Jahre, Galerie Christoph Dürrr

1967Gemälde von 1908 - 1967, Mittelrhein Museum Koblenz

1932Ausstellung mit Ernst Heinrich Graeser, Kunsthaus Schaller

1929Teilnahme Kunstausstellung zum Vagabunden Kongress, Stuttgart

 
AUSZEICHNUNGEN

1964Ehrengast der Villa Massimo in Rom

1950Ströher-Preis für gegenstandsfreie Kunst

 
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