Raymond E. Waydelich

 

Die künstlerischen Techniken seiner farbenfrohen, verspielten, witzig-skurrilen Grafiken reichen von der Zeichnung, dem Aquarell, der Lithographie, der Radierung, der Monotypie bis zu Übermalungen vorgefundener Papierobjekte.
Er gehört zu den bekanntesten lebenden Künstlern Frankreichs. Seine Werke befinden sich weltweit in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen. Besonders berühmt sind seine aquarellierten Kollagen geworden, die realexistierende Lebewesen (Krokodil, Katze, Schwein) geisterhaft verfremdet innerhalb von Landschaften zeigen, welche der Künstler auf antike Briefen gemalt hat, die er zum Teil auf Reisen erworben hat. Sein Stil, der vielfach Perspektiven, Motive und Elemente prähistorischer Höhlenmalereien oder der griechischen Mythologie aufgreift, nähert sich dem fantastischen Realismus. Darstellungen von Fabelwesen, aber auch Ikonen der Moderne, wie beispielsweise John Wayne dienen der Illustration einer „Mythologie der Moderne“, welche aus Sicht des Künstlers letztlich einer „Archäologie der Zukunft“ vorgreifen soll. Zentralgestalt dieses Ansatzes ist die Straßburger Modistin Lydia Jacob, deren Aufzeichnungen er durch Zufall entdeckte, und um die ab diesem Zeitpunkt sein künstlerisches Œuvre kreist. Er erfand einen Lebenslauf für eine Frau, die zu seiner imaginären Muse und fiktiven Koautorin wird.
Quelle: Wikipedia

 
KUNST
 
BIOGRAFIE

195erstes Diplom und Gewinn des „Großen Preis der Stadt Straßburg“.
anschliessend zwei Jahre Studium in Paris

1938geboren in Straßburg Neudorf als Sohne eines Bildhauers

1952Lehre als Bildhauer im Atelier seines Vaters

1953als Schüler von Prof. Louis Fritsch beginnt er mit 15 Jahren ein Studium an der an der ECOLES D’ART in Straßburg

1959 - 1962Armeephotograph in Algerien

1959zweites Diplom an der Pariser Hochschule für Dekorative Kunst

1961Fotoreportage zu den römischen Ausgrabungen in Algerien

1970Waydelich verbindet archäologisches Interesse mit Reisen in den Maghreb, in die Türkei und nach Griechenland

1971Studien zur Kunst in der Archäologie

1978Im französischen Pavillon der Biennale von Venedig stellt Waydelich sein Projekt „L’homme de Frédehof, 2720 après J.C.“ aus

1986Der Künstler beginnt die „Lydia Jacob Story“, ein in mehreren Medien realisiertes Projekt, das im Musée des Beaux-Arts in Mulhouse und im Centre National des Arts Plastiques in Paris gezeigt wird

1997Für die documenta X in Kassel verwirklicht er das Projekt „Memoria – 3790 nach Christus“, mit dem die Gegenwart zum Fundgut für kommende Generationen erklärt wird

 
AUSSTELLUNGEN

2017Städtische Galerie und Kunstverein Offenburg
Die Galerie, Frankfurt am Main

2016Donna Laetherman, New York City, NY, USA

2015Fritz und Hildegard Ruoff Stiftung, Nürtingen
Werke, Arthus Galerie, Zell

2014Sprützehüsli Kunst und Kultur, Oberwil, Schweiz

2013Krumbholz Kunst Kabinett, Bernburg
Sammlung Hurrle, Museum für aktuelle Kunst, Durbach

2011Galerie Schloss Mochental, Schloß Mochental
Galerie Schrade, Karlsruhe
L'Estampe, Strassburg
Archäologisches Museum Straßburg, Palais Rohan, Frankreich
Dominikanermuseum, Rottweil

2011 - 2012Europa-Park Rust, Rust

2008Espace de l'art contemporain, Paris, Frankreich
Forum Kunst Rottweil, Rottweil

2007Städtische Galerie Fruchthalle Rastatt, Rastatt

2006Galerie Kühn - Berlin, Berlin
Galerie Schrade & Blashofer, Karlsruhe

2005Galerie Roland Aphold, Allschwil/Basel
Galerie Kühn - Berlin, Berlin

2004Galerie Kühn - Berlin, Berlin

2002Die Galerie, Frankfurt am Main
Galerie Kandler, Toulouse
Galerie Kühn - Berlin, Berlin

2001Galerie Kühn - Berlin, Berlin

2000Galerie Schrade, Karlsruhe

1999Centre Européen d´Action Artistique Contemporaine, Straßburg
Kunstverein Esslingen, Villa Merkel

1998Espace d'Art Contemporain André Malraux, Colmar
Kunsthalle Lund, Schweden
Kunstverein Offenburg

1997Museum für Sepulkralkultur, Kassel

1990Galerie in der Stadthalle, Kehl

1986Musée des Beaux Arts, Mülhausen
Centre National d´Arts Plastiques, Paris

1985Deweer Art Gallery, Otegem
Muséo de Arte Moderno Emilio Caraffa, Cordoba, Argentinien

1981„3500 nach Christus“, Musée Archéologique, Straßburg

1979Deweer Art Gallery, Otegem
Forum Kunst Rottweil, Rottweil

1978Biennale di Venezia, Französischer Pavilion, Venedig

1976Osthaus Museum Hagen, Hagen

 
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