Samuel Buri

 

Ausgangspunkt für das Schaffen von Samuel Buri ist einerseits die französische Malerei der Impressionisten, besonders Claude Monets atmosphärische Bilder, die flächig-dekorative Tendenz der Nachimpressionisten, beispielsweise Pierre Bonnards, und das Werk von Henri Matisse. Anderseits wirkt bei ihm der expressive Ausdruck in den Gemälden der Basler Rot-Blau-Künstler ebenso nach wie die Tradition der schweizerischen Landschaftsmalerei von Cuno Amiet, Giovanni Giacometti, Ferdinand Hodler und Giovanni Segantini. Diese Positionen verbindet Buri mit modernen Elementen zu einer neuen Malerei. Seine Eindrücke der Natur zerlegt er analytisch, um sie in abstrakter oder gegenständlicher Weise in Flächen mit gesteigerter Farbigkeit und ornamentaler Rhythmisierung umzusetzen.
Quelle: Sikart.ch Textausschnitt von Katharina Katz, 1998

 
BIOGRAFIE

1936geboren in Täuffelen, Bern

1948Umzug nach Basel, der Vater arbeitet als Pfarrer der St. Alban-Kirche und später als Münsterpfarrer

1952 - 1953Erste Teilnahme an der Weihnachtsausstellung in der Basler Kunsthalle

1953 - 1955Basler Gewerbeschule: Malklasse Martin Christ, Kurse bei Walter Bodmer, Theo Eble, Max Sulzbachner, Gustav Stettler und Max Zulauf
Begeisterung für den amerikanischen Abstrakten Expressionismus, den europäischen Tachismus und das Informel tragen in der Folge dazu bei, dass sich Buri von der traditionelleren Malerei seines Lehrers Christ löst

1956entstehen in Habkern im Berner Oberland erste halbabstrakte Winterbilder

1957werden die leuchtend farbigen Bilder mit fleckigem oder gestischem Farbauftrag und dekorativen Farbverläufen zunehmend abstrakter.
Buri erhält von nun ab zahlreiche Aufträge für Kunst am Bau.

1959Umzug nach Paris. Nach und nach geometrische Abstraktion mit betonten Diagonalen, Horizontalen und Vertikalen und einem strengeren Bildaufbau.
Buri lernt in Griechenland seine erste Frau, die französische Bühnenbildnerin und Kostümausstatterin Christine Herscher, kennen.

1961Wende zur geometrischen Abstraktion mit betonten Diagonalen, Horizontalen und Vertikalen. Strengerer, rhythmischerer Bildaufbau mit Motiven aus der Heraldik

1962Geburt von Flore
Rückkehr zur Gegenständlichkeit

1963Geburt von Simon

1965Geburt von Julien

1971Beginn einer neuen Schaffensphase mit dem Umzug nach Givry im Burgund. Wieder vermehrt Malerei in der Natur und vor dem Motiv. Seit Mitte der 70er Jahre wieder vermehrt in Habkern im Berner Oberland, wo er 1977-78 ein altes Bauernhaus zum Wohn- und Atelierhaus umbaut.

1971 – 1981 Lehraufträge an der Technischen Hochschule ENSET bei Paris.

1971 Umzug nach Givry im Burgund

1979Buri vom Burgund nach Paris zurück

1981Zusammen mit seiner zweiten Frau, der Basler Kunsthistorikerin Anna Rapp, lebt er ab Herbst 1981 in Zürich

1982 Geburt der Tochter Emilie

1983Wohnt und arbeitet in Basel und im Berner Oberland

1984Tunesienreise

1987Geburt der Tochter Tabea

 
AUSZEICHNUNGEN

2003Artist-in-Residence im Kloster Disentis

1991sechsmonatiger Aufenthalt in New Mexico, Arizona und Kalifornien

1990Kunstpreis der Basler Zeitung
Preis der Stiftung für die Graphische Kunst in der Schweiz

1986Auszeichnung Basler Heimatschutz für das Wandbild im Zunfthaus Zum Schlüssel

1967Prix Arnys und Premio di Lissone

1965Jubiläumspreis für Malerei der GSMBA

1958Kiefer-Hablitzel-Stipendium

1955 Kiefer-Hablitzel-Stipendium

 
WERKE IN SAMMLUNGEN

Werke im öffentlichen Raum: Öffentliche Kunstsammlung Basel, Kunstmuseum; Basel, Patria Lebensversicherung, Mosaik, 1959 Basel, Turnhalle St. Jakob-Strasse, Vas-y, 1961–62 Basel, Vogelsangschulhaus, Wandgestaltung, 1966 Basel, Rheinsprung 7, Gänseliesel, 1978 Basel, Zunfthaus Zum Schlüssel, Wandmalerei, 1985 Basel, Münster, Niklauskapelle, Glasbilder, 2002 Kunstmuseum Bern; Biel, Kunstsammlung der Stadt; Biel, Amtshaus, Die vier Jahreszeiten, 1979 Biel, Berner Kantonalbank, Wandmalerei, 198 Binningen, Spiegelfeld-Schulhaus, Papillon (Glasfenster), 1962 Dijon, Musée des Beaux-Arts Frankreich, Fonds national d’art contemporain; Frankreich, Mobilier National, Verdure, Tapisserie, 1981 Kunstmuseum Luzern Milwaukee (USA), Bradley Sculpture Garden München, Europäisches Patentamt, Trois Fauteuils pour La Nouvelle Subjectivité, 1976 Kunstmuseum Olten Schaffhausen, Museum zu Allerheiligen Sion, Musée cantonal des beaux-arts und weitere

 
 

Werke im öffentlichen Raum: Öffentliche Kunstsammlung Basel, Kunstmuseum; Basel, Patria Lebensversicherung, Mosaik, 1959 Basel, Turnhalle St. Jakob-Strasse, Vas-y, 1961–62 Basel, Vogelsangschulhaus, Wandgestaltung, 1966 Basel, Rheinsprung 7, Gänseliesel, 1978 Basel, Zunfthaus Zum Schlüssel, Wandmalerei, 1985 Basel, Münster, Niklauskapelle, Glasbilder, 2002 Kunstmuseum Bern; Biel, Kunstsammlung der Stadt; Biel, Amtshaus, Die vier Jahreszeiten, 1979 Biel, Berner Kantonalbank, Wandmalerei, 198 Binningen, Spiegelfeld-Schulhaus, Papillon (Glasfenster), 1962 Dijon, Musée des Beaux-Arts Frankreich, Fonds national d’art contemporain; Frankreich, Mobilier National, Verdure, Tapisserie, 1981 Kunstmuseum Luzern Milwaukee (USA), Bradley Sculpture Garden München, Europäisches Patentamt, Trois Fauteuils pour La Nouvelle Subjectivité, 1976 Kunstmuseum Olten Schaffhausen, Museum zu Allerheiligen Sion, Musée cantonal des beaux-arts und weitere

 
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