Volker Blumkowski

 

Volker Blumkowskis Bilder kann man als »spektakulär unspektakulär« bezeichnen. Zu sehen sind periphere, banale Alltagsereignisse, die eine irreale, befremdliche, teils auch absurde Attitüde beinhalten – zum Beispiel in Form von Kabeln, die vielmehr Luftschlangen oder Linienknäueln als realen Kabeln gleichen. Die Bildschöpfungen basieren auf Erinnerungen, Fotos und Zeichnungen, die er auf Spaziergängen sammelt. Der Künstler friert eine Handlung ein und bietet mit seinen fotorealistischen Kompositionen konstruktive Konstellationen und Bühnen- und Handlungsräume, die dazu motivieren, sie mit eigenen Protagonisten und Geschichten zu füllen.
Im Zentrum steht seit mehr als einem Jahrzehnt eine von Straßenarbeitern und Anstreichern beherrschte Arbeitswelt, in welcher der Siegeszug des Computers augenscheinlich noch keinen Einzug gehalten hat. In ihrer eigentümlichen, kraftvollen Präsenz erinnern seine Protagonisten an Schauspieler, die nur so tun, als würden sie arbeiten.
Quelle: Galerie Schlichtenmaier

 
BIOGRAFIE

lebt und arbeitet in Paris und Stuttgart

1956geboren in Salzgitter

1977 – 1984Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei den Professoren Moritz Baumgartl und Kurt Rudolf H. Sonderborg

1978 – 1979Stipendium für Italienaufenthalt in Rom und Florenz

1982Kunstpreis für Malerei und Grafik der Rotary-Stiftung

1985 – 1987Lehrauftrag für figürliches Zeichnen an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

1991 - 1995Lehrauftrag »Figur und Raum« an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

1998 – 2003Lehrauftrag für Zeichnen an der Filmakademie Ludwigsburg

2008 – 2009Vertretungsprofessur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

2011Auftragsvergabe für ein Porträt von Helmut Rau, dem Kultusminister Baden-Württembergs (2005–2010) für die Ahnengalerie im Schloss Stuttgart, Fertigstellung 2012

 
AUSSTELLUNGEN

2017Berlin, Galerie Schwind, Decalé
Böblingen, Kunstverein, Figur und Bild

2014 Aalen, Museum Schloss Fachsenfeld, Attention! peinture fraîche (Katalog)

2013Schloss Bonndorf, Differenz und Ähnlichkeit

2010Frankfurt am Main, Galerie Schwind, Es muss Bewegung ins Bild!!

2008Stuttgart, Galerie Schlichtenmaier, Weniger Siegfried

2007Leipzig, Galerie Schwind, Bitte recht freundlich!? (Katalog)

2005Frankfurt am Main, Galerie Schwind, Der Stand der Dinge (Katalog)

2004Schorndorf, Städtische Galerien für Technik und Kunst

2003Salzgitter, Städtische Kunstsammlungen, Museum Schloss Salder
München, Galerie von Braunbehrens, Auf der Kippe

2002Backnang, Volksbank, Mitten im Leben

2001Frankfurt am Main, Galerie Ulrich Gering

2000Esslingen am Neckar , Galerie am Heppächer, Hic et nunc

1999Friedrichshafen, Zeppelin Museum , Retrospektive La leçon

1997 - 1998Brüssel, Galerie Elian Lisart

1995Frankfurt am Main, Galerie Ulrich Gering
Esslingen am Neckar, Galerie am Heppächer
Paris, Salle d’exposition, Chennevières-sur-Marne
Paris, Portes Ouvertes de Belleville, François Fontaine

1994Tuttlingen, Städtische Galerie, Schichtwechsel

1993Kunststiftung Baden-Württemberg

 
AUSZEICHNUNGEN

1997 - 1998Cité des Arts-Stipendium des Landes Baden-Württemberg

1996 – 1997Stadtmaler, Stipendium der ZF-Stiftung Friedrichshafen

1992Stipendium der ART-OMI, New York

1991Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg

1987 - 1988Paris-Stipendium der Haake-Stiftung, Stuttgart

 
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